"Haben nichts auf den Platz gebracht"

Die Stimmen zum 0:4 in Hoffenheim
Ömer Toprak zeigte sich nach dem 0:4 in Hoffenheim sehr selbstkritisch (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 21.02.2021 / 20:27 Uhr

Von Yannik Cischinsky

An diesem Auftreten konnten auch die grün-weißen Protagonisten nach dem Schlusspfiff in Hoffenheim nichts Positives sehen. Nach der 0:4-Auswärtsniederlage bei der TSG Hoffenheim zeigten sich die Werderaner daher sehr selbstkritisch. "Wir haben nichts auf den Platz gebracht, wirklich nichts – weder fußballerisch, noch körperlich", resümierte Innenverteidiger Ömer Toprak. "Das war für uns alle ein grausamer Tag", sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt.

WERDER.DE fasst die Stimmen von Abwehrchef Ömer Toprak, Kapitän Theodor Gebre Selassie und Cheftrainer Florian Kohfeldt nach dem Schlusspfiff zusammen.

Zum Spielverlauf:

Marco Friedl im Spiel gegen Hoffenheim.
Marco Friedl und Co. zeigten gegen Hoffenheim nicht die erhoffte Leistung (Foto: nordphoto).

Theodor Gebre Selassie: „Wir haben heute alles vermissen lassen, was uns die letzten Wochen ausgezeichnet hat. Die ersten beiden Tore waren extrem billig, das hat uns das Spiel direkt zerstört. Das ist uns in dieser Saison so noch nicht passiert. Das war genau das, was Hoffenheim brauchte. Nach dem Seitenwechsel fällt direkt das nächste Gegentor und dann ist das Spiel gelaufen. Wir hatten in der ersten Halbzeit auch gute eigene Möglichkeiten, die wir einfach besser ausspielen müssen. Dennoch: Die Niederlage ist deutlich und verdient.“

Ömer Toprak: „Wir haben nichts auf den Platz gebracht, wirklich nichts – weder fußballerisch, noch körperlich. Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Wir haben die Bälle hergeschenkt, haben keine Zweikämpfe gewonnen, haben schlecht gegen den Ball gearbeitet. Heute kann keiner behaupten, dass er ein ordentliches Spiel gemacht hat. Da gehören wir als Defensivspieler natürlich absolut dazu.“

Florian Kohfeldt: „Das war nichts, das muss man ganz klar so sagen. Das war für uns alle ein grausamer Tag. Wir waren individuell, aber auch als Mannschaft weit davon weg, was wir die letzten Wochen gezeigt haben. Die Gegentore waren viel zu einfach, vor allem die ersten drei. Wir waren nicht zielstrebig, haben immer wieder zurück und zu zögerlich gespielt. Es war ein kollektiver Ausfall und da nehme ich mich mit rein. Wir hatten als Gruppe einen richtig schlechten Tag.“

Zu den nächsten Spielen:

Florian Kohfeldt gestikuliert am Seitenrand.
Florian Kohfeldt rechnet im Spiel gegen Frankfurt mit einer Reaktion des Teams (Foto: nordphoto).

Theodor Gebre Selassie: „Natürlich werden wir den heutigen Abend analysieren und müssen das bis zum Frankfurt-Spiel abhaken, aber klar ist auch: Mit so einer Leistung wäre es egal gegen wen in der Liga sehr kompliziert, ein Spiel zu gewinnen.“

Ömer Toprak: „Wir sind sauer und enttäuscht. Wir müssen das Spiel analysieren, die richtigen Worte finden, auch harte Worte finden und dann kommt am Freitag die formstärkste Mannschaft der Liga nach Bremen. Da geht es darum, Zweikämpfe zu gewinnen, besser zu spielen und eine Reaktion zu zeigen. Wir wissen, dass schwierige Wochen kommen und wir wissen auch, dass wir es besser können.“

Florian Kohfeldt: „Das war heute ein Ausrutscher nach unten, ganz klar. Wir haben es in dieser Saison aber immer geschafft, als Mannschaft nach Spielen wie gegen Hertha zu Saisonbeginn oder Union zu Beginn des Jahres eine Reaktion zu zeigen. Und das müssen wir auch. Wir spielen am Freitag gegen eine absolute Top-Mannschaft. Wir müssen in dieser Phase, auch wenn wir im Soll sind, aufpassen. Wir brauchen noch Punkte.“

 

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